portfolio ~ kai kasugai
Europol(is)


Aufgabe ist es, ein Flüchtlingsauffanglager und die Hauptzentrale für die Europäische Polizei - Europol zu planen. Eine detaillierte Beschreibung ist in Planung.

Einige weitere Zwischenstadien, bzw. die Entwürfe für die beiden ersten Aufgaben, die an das Thema heranführen sollten, sind unter "Stegreife" geführt.

(klicke auf Bild, um hochauflösend anzuzeigen - 1024 x 370)
Perspektive

Ein Flüchtlingslager ist eine Salad Bowl und ein Melting Pot. Es geht um Integration, Assimilation, Sozialisierung und das Kennenlernen von fremder Kultur. Es geht zunächst um existentielle Bedürfnisse, dann um das Zeigen und Schaffen von Möglichkeiten.
In Flucht zu leben bedeutet Bewegung, ist Nomadentum. Ein Flüchtlingslager ist (hoffentlich) nicht die Endstation. Auch soll nicht das Gefühl eines Warteraumes entstehen. Ich war daher auf der Suche, nach einer Struktur und einem Konzept, das eine ausgewogenes Verhältnis von Bewegung und Stillstand bedeutet, also die richtige "Geschwindigkeit" besitzt. Zudem wollte ich eine Art von Utopie schaffen, denn eine Flucht ist eine gelebte Utopie (Jona Friedman).
Es sollte ein dichtes Netzwerk entstehen, indem zu leben es bedeutet, viel mit anderen, Fremden in Kontakt zu kommen, gleichtzeitig sich aber immer wieder in seine eigene "Blase" zurückziehen zu können, in eine Egosphäre (nach Sloterdijk und seinem neusten Buch "Sphären II"). Es kommt also viel zu zufälligen Kontakten, aber so wenig wie möglich zu ungewollten überschneidungen von Privatsphären.
In meinem Entwurf gibt es physikalische Nachbarschaften und virtuelle. Die physikalische Nachbarschaft ist die unmittelbar örtliche und sollte so gemischt und inhomogen wie möglich sein. Es geht darum, andere Kulturen kennenzulernen und vor allem darum zu lernen, in fremder Kultur zu leben. Eigenarten der Eigenen, und vor allem der "anderen" Kulturen werden spürbar. Es erfordert mindestens Toleranz, um in einem solchen, wirklich multikulturellen System gut zu leben. Bestenfalls ist gegenseitiger Respekt das Ergebnis.
Kurz nach der Ankunft in dem Flüchtlingslager kann es aber sehr wichtig sein, Rückhalt in der eigenen Kultur zu spüren. Über vielseitige Kommunikationskanäle wird ein Netzwerk von "gleichkulturellen Beziehungen" aufgebaut. Über die "communication devices" kann man sich sowohl in virtuellen Foren treffen und diskutieren, als auch sich an physikalischen Orten verabreden und treffen. Die Bildung von "Ghettos" ist durch Regeln, die das Belegen von Wohnzellen definieren, vermieden.

Eine genauere Beschreibung wird folgen.

Grundriss (Ausschnitt)
  Grundrisse der Ebenen 0-4
zum Seitenanfang


Ebene 0

Ebene 1

Ebene 2

Ebene 3

Ebene 4 (Dachaufsich
 
  Lageplan, Szenarien, Programmierung
zum Seitenanfang


Lageplan

Szenarien 1-2

Szenarien 3-4

Schnitt
 
 

Algoryhtmen

Algoryhtmen

Module

Bauroboter

Penrosemuster
 
  Entwurfsverlauf
zum Seitenanfang


Entwurfsverlauf

Entwurfsverlauf
   
 
Projekt erstellt: 23.12.2004
zuletzt bearbeitet: 20.07.2005
Alle Abbildungen © Kai Kasugai (ausser andere Quellenangabe)
Seitenaufbau in 0.14s